KSV Östringen - SV 1898 Brötzingen e.V.

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KSV Östringen

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Sensationeller Auswärtssieg beim KSV Östringen


Am Freitag, den 19.11.2010 war es an Zeit, dass der SV 98 sich beim KSV Östringen für eine unglückliche und unverdiente Heimniederlage in Vorrunde revanchiert.
Mit einem Bus fuhren die mitgereisten 55 Fans am Freitagabend nach Östringen. Die Spannung war natürlich groß, unter den Fans aber auch unter der Mannschaft. Nichts desto Trotz, hatten wir wie immer Vertrauen in den Trainer und in die Mannschaft.
Als der Kampf begann, war die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt und man konnte die Anspannungen in den Gesichtern der Verantwortlichen sehen.
Die Spiele mögen beginnen, dies war ein sehr oft gehörter Satz an diesem Abend. Und sie begannen mit Ralf Quehenberger. Ralf ließ seinem Gegner keine Chance und schulterte ihn nach nur einmal 13 Sekunden. Wir führten mit 4:0. Dann kamen die schweren Jungs auf die Matte. Naja, zumindest war Alexander Klotz mit 112,6 KG gegenüber unserem Sergej Smirnow 84,6 KG ganze 28 KG überlegen. Dies zeichnete auch den Kampfablauf. In einer Gesamtzeit von 1:03 unterlag Sergej durch Schultersieg in der zweiten Runde. Nun stand es 4:4. Den nächsten Kampf bestritt Michael Naam gegen Stefan Sauerzapf. Micheal schlug sich sehr tapfer, musste aber dennoch 4 Punkte wegen technischer Überlegenheit an den Gegner abgeben. Trotzdem viel Lob an dieser Stelle an Michael Naam. Leider ging dadurch der KSV mit 8:4 in Führung. Nun lag es an Alexander Kiwit gegen Edgar Rimmer Punkte aufzuholen. Es war ein sehr spannender Kampf. Die ersten beiden Runden gingen an Rimmer und auf Brötzinger Seite dachte man schon an das Schlimmste. Doch Alexander schlug in der dritten Runde mit 4:1 zurück und gewann sogar auch die vierte Runde klar mit 3:0. Jetzt kam es zum Showdown in der fünften Runde. Leider machte Rimmer einen 2er und Alexander 2x nur eine 1er Wertung. So gewann Rimmer mit 3:2 nach Punkten. Es stand nun also nach 4 Kämpfen 11:6 für die Gastgeber. Aber wir haben ja noch unseren Frank Zeiher.  Frank zeigte dem 34 Jahre jüngeren Patrick Böser klar die Grenzen auf und gewann mit technischer Überlegenheit. Leider hatte dieser Sieg auch Nebenwirkungen. Frank verletzte sich so sehr, dass er in der Nacht noch im Krankenhaus über dem Auge genäht werden musste. Frank Zeiher zeigte mit diesem Kampf wieder einmal welchen Wert er für den SV 98 hat und welchen Einsatz man bringen kann, wenn man hinter einer Sache voll und ganz steht. Danke Frank und Gute Besserung. Es stand nun 11:10 für den KSV.
Nun betrat ein alter Bekannter vom SV 98 die Matte. Rene Vogt kämpfte gegen Eduard Reich I. Ja, genau dieser Rene Vogt, der beim Heimkampf wie Phönix aus der Asche aufstieg und gegen Eduard Reich damals gewann, und dies alles trotz Verletzung. Wir waren gespannt. Zunächst waren aber alle, die Rene vom Heimkampf noch kannten, basserstaunt. Er hatte gegen über dem letzten Duell ganze 8,4 KG abgenommen. Leider präsentierte er sich in einer sehr guten Form und gewann drei Runden mit dem minimalen Vorsprung von einem Punkt. Es stand nun 14:10 für den KSV. Es kämpfte nun unsererseits der verletzte David Wagner gegen den KSV Kämpfer Sangricoli.  David zeigte sich trotz der Knieverletzung sehr stark und ließ dem Gegner keine Chance zum Sieg. David gewann durch technische Überlegenheit. Danke für den Einsatz. Es stand nun 14:14.  Nun kam der unbesiegte Eduard Locke Reich zum Einsatz. Er zeigte eine super taktisch- und kämpferische Leistung und gewann ohne Punktverlust gegen Marco Bender mit 3 zu 0. Der SV 98 führte nach diesem Kampf mit 17:14. Jetzt waren es nur noch zwei Kämpfe und die Spannung war fast unerträglich. Es standen sich nun Albinus Kiefer gegen Florian Baumann gegenüber. Florian Baumann ließ keinen Zweifel an seiner Klasse und so war nach drei Runden für Albinus Schluss. Baumann gewann "nur" mit 3 zu 0 und konnte damit nur den Ausgleich zum 17:17 erzielen. Spannender ging es kaum noch. Sollte wieder einmal eine sehr gute Leistung nicht belohnt werden?
Es standen sich nun Andreas Kirchgessner und Michel Steimel gegenüber. Jedoch konnte man schon bei den ersten Aktionen sehen und jubeln, dass Andreas seinen Gegner voll und ganz im Griff hatte. Andreas machte auf der Matte was er wollte. die erste Runde ging mit 6 zu 0 an ihn. die zweite Runde wurde ebenfalls mit 6 zu 0 für Andreas gewertet. Die dritte Runde brachte dann das Ende. Andreas schulterte seinen Gegner und die mitgereisten Fans bejubelten die siegreiche Mannschaft des SV 1898 Brötzingen. Dieser Sieg ging auf Grund der Einstellung, der kämpferischen Überlegenheit und der taktischen Aufstellung voll und ganz in Ordnung.
Auf der Heimfahrt wurde noch lange über die einzelnen Kämpfe gesprochen und die Ringer feierten danach ausgelassen und verdient im Bistro Clerenc. Das Rennen um die Meisterschaft bleibt dadurch weiterhin offen für uns.


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